Neuhausstraße und Weißgerbergraben

Kartenausschnitt Neuhausstr.

Für die Neuhausstraße und den Weißgerbergraben empfiehlt der Lärmaktionsplan, die zulässige Höchstgeschwindigkeit ganztags von 50 km/h auf 30 km/h zu reduzieren (Karte 16, Lärmbrennpunkt 01.01). Auch für den angrenzenden Bereich Jakobstraße wird eine Geschwindigkeitsreduzierung empfohlen.

Die heute zum Teil sehr hohen Lärmbelastungen können durch Tempo 30 um 2-3 dB(A) reduziert werden, dies entspräche einer Lärmminderung wie bei einer Halbierung der Kfz-Verkehrsbelastung. Darüber hinaus kann durch eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit die Verkehrssicherheit erhöht und damit auch Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr erreicht sowie die Luftschadstoffbelastung gesenkt werden.

Wie bewerten Sie Tempo 30 in der Neuhausstraße und im Weißgerbergraben als Maßnahme zur Lärmminderung?
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AM

ID: 780 05.11.2019 14:01

Längst überfällig!
Ich bin froh, dass ich nicht mehr am Weißgerbergraben wohne...

mobil bleiben

ID: 761 05.11.2019 11:25

Erstaunlich dass diese zwingende Maßnahme überhaupt noch thematisiert werden muss. Bitte bald möglich realisieren und zwar sowohl als Lärmminderungsmaßnahme, als auch im Sinne der Förderung der Verkehrssicherheit aller Verkehrsarten in diesem Straßenabschnitt !

P.

ID: 724 01.11.2019 14:33

Die Busse beschleunigen dort oft schon mächtig.

Frau

ID: 685 28.10.2019 15:09

Hier wird jetz schon nicht mehr als 30 gefahren. Es ist einfach zuviel Verkehr für diese Straße. Besser und sinnvoller die Häfte des Verkehrs hier herausnehmen. z.B. den übermäßigen Busverkehr an Arnulfplatz. Möglich wäre eine Ringbuslinie um die Altstadt = Einbahnverkehr.

CriSe

ID: 705 31.10.2019 18:11

Da wird leider sehr häufig schneller als 50 gefahren gerade abends kann man da gefährliche und rasante Überholmannöver beobachten.

Umrath

ID: 656 23.10.2019 12:49

Eine lange überfällige Maßnahme!
Wenn die Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer hier nicht längst 30 km/h und langsamer fahren würde, weil diese Strecke gar keine 50 km/h zulässt, hätten wir hier täglich Tote oder Verletzte.

Mir ist vollkommen unverständlich, wieso über diese Maßnahme überhaupt diskutiert werden muss.

CriSe

ID: 648 22.10.2019 15:14

Eine der dringendsten Maßnahmen überhaupt. Es müssen auch im Anschluss in der Thundorfer Strasse dringend (auch bauliche) Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung überlegt werden.

Dr. Schmidt

ID: 645 22.10.2019 12:42

Am 17.9.2018 erhielt ich folgende Antwort der Frau Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer: "Geschwindigkeitsbeschränkende Maßnahmen auf innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen dürfen nur dann angeordnet werden, wenn Unfalluntersuchungen ergeben haben, dass häufig geschwindigkeitsbedingte Unfälle aufgetreten sind. Hierüber ist ein Nachweis erforderlich. [...] Nachdem keine Rechtsgründe für ein weitergehendes Verbot vorliegen und damit die notwendige Rechtsgrundlage für eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf z.b. 30 km/h fehtl, dann eine derartige Anordnung nicht getroffen werden."

Diese Aussage entbehrt jeglicher rechtlichen Grundlage, denn in der Straßenverkehrsordnung sind geschwindigkeitsbeschränkende Maßnahmen zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm und Abgasen explizit erwähnt. s. StVO §45 (1) 3.

Diese ganze Befragung hier ist eine Farce, weil man schon längst Tempo 30 hätte einführen müssen!!!

Die Frau Bürgermeisterin macht Politik auf Kosten der Gesundheit der Anwohner und bricht damit auch noch geltendes Recht! Skandalös!

BN / R. Schoberer

ID: 623 20.10.2019 11:35

Umsetzung sollte so schnell wie möglich erfolgen; eigentlich besser gestern wie heute!