Adolph-Kolping-Straße/ D.-Martin-Luther-Straße

Kartenausschnitt Adolph-Kolping-Straße

Für den Straßenzug Adolph-Kolping-Straße/ D.-Martin-Luther-Straße empfiehlt der Lärmaktionsplan, die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Nachtzeitraum von 50 km/h auf 30 km/h zu reduzieren (Karte 16, Lärmbrennpunkt 01.03).

Die heute zum Teil sehr hohen Lärmbelastungen können durch Tempo 30 nachts um 2-3 dB(A) im Nachtzeitraum reduziert werden, dies entspräche einer Lärmminderung wie bei einer Halbierung der Kfz-Verkehrsbelastung.

Wie bewerten Sie Tempo 30 nachts im Straßenzug Adolph-Kolping-Straße/ D.-Martin-Luther-Straße als Maßnahme zur Lärmminderung?
--> Ampel (hilfreich zur Lärmminderung / weiß nicht, keine Meinung / nicht hilfreich zur Lärmminderung)

Nennen Sie uns bitte die Gründe für Ihre Bewertung (7)

Uli

ID: 936 17.11.2019 00:47

Ich stimme den anderen Kommentaren zu, wenn sie sagen, dass hier ganztags Tempo 30 gelten muss. Ich arbeite am Dachauplatz und kann bestätigen, dass der Verkehrslärm dort enorm ist. Speziell an dieser Strecke sind auch die "Poser"-Fahrzeuge mit ihren manipulierten Auspuffanlagen ein großes Lärm-Problem. Dieses Problem muss aber separat (und trotzdem dringend) angegangen werden, es kann mit Tempo 30 bestenfalls etwas gemindert werden.

Eine andere Aussage der unten stehenden Kommentare überrascht mich allerdings etwas: "Die Straße kann man meiner Meinung nach mit dem Fahrrad nur in Todesverachtung fahren." Ich habe im Gegensatz dazu den Teil der Straße ohne Radweg immer als erheblich komfortabler und sicherer empfunden als den südlichen Teil mit Radweg. Das liegt daran, dass auch zügige Radfahrende dort, wo ein Radweg ist, die Straße nicht benutzen dürfen, da der Radweg als benutzungspflichtig beschildert ist. Der Radweg aber ist viel zu schmal, als dass man andere Radfahrende sicher überholen könnte (das Überholen ist aber wegen des stark unterschiedlichen Tempos der Radfahrenden unvermeidlich). Auf dem Radweg muss man ständig gewahr sein, dass einem Fußgänger/-innen (oder mitgeführte Hunde) ins Rad laufen oder einen durch eine ausladende Armbewegung vom Rad holen. Rechts abbiegende Autos sind besonders dann lebensgefährlich, wenn man auf dem abgesetzten Radweg herankommt. Also: wenn man die Überlegung anstellt, auch auf dem bisher nicht mit einem Radweg bestückten Straßenteil einen Radweg zu bauen, dann bitte nur OHNE Benutzungspflicht.

AM

ID: 784 05.11.2019 14:18

Ich schließe mich Herrn Groth an. Hier Rad zu fahren ist "keine schöne Erfahrung"...
Tempo 30 immerhin ein Tropfen auf den heißen Stein. Generell weniger Verkehr auch in diesem Bereich der Altstadt wäre sinnvoll!!

Oliver Groth

ID: 729 02.11.2019 10:22

Tempo 30 wäre ein Anfang mehr aber auch nicht, wenn dann aber auch ganztags. Die Straße kann man meiner Meinung nach mit dem Fahrrad nur in Todesverachtung fahren. Mit Kinderanhänger bin ich hier nie mehr unterwegs. Fahrradfahrer provozieren die Autos mit heulendem Motor über die doppelt durchgezogenen Mittelstreifen zu überholen, nur um an der nächsten Ampel wieder hintereinander zu stehen. Das Tempo 30 wird da nicht viel ändern. Hier bräuchte es einen umfassenderen Ansatz um den Verkehr zu reduzieren, der zum Teil vom Parkhaus angezogen wird und zum Teil über den Domplatz abgeleitet wird - was für ein Quatsch, auch lärmtechnisch. Ein durchgehender geschützter Radweg wäre hier ein Muß. Das wird aber nur gehen, wenn deutlich weniger Autos hier fahren, so dass eventuell sogar auf eine Extra Busspur verzichtet werden könnte, um Platz für einen Radweg zu schaffen. Das hieße perspektivisch, Domplatz für Autos sperren, das Parkhaus nur als Quartiersparkhaus für Anwohner zu nutzen und den Autoverkehr draußen zu halten, so dass Autos keinen Grund mehr haben, hier hin zu fahren. Dafür müßte auch ÖPNV gestärkt werden und halt doch am alten Eisstadion das Parkhaus gebaut werden.

Frau

ID: 686 28.10.2019 15:14

Ich sehe hier ganztags die Notwendigkeit Tempo 30 zu erlassen. Touristen und Fahrradfahrer kreuzen hier sehr häufig unüberlegt die Straße. Die Durchfahrt erzeut Lärm.

Schirene

ID: 677 24.10.2019 19:41

Es hat sich durch die neue Verkehrsführung schon viel verbessert. Ganztags Tempo 30 wäre absolut sinnvoll, für Lärmschutz und für Sicherheit

Daniel Wedekind

ID: 666 24.10.2019 12:37

Aus Lärmschutzgründen, aber auch für die Sicherheit von Radfahrern sollte hier durchgängig Tempo 30 gelten.

VCD

ID: 607 18.10.2019 22:24

Die D.-Martin-Luther sollte unbedingt auch tagsüber eine max. Geschwindigkeit von 30 km/h gelten. Sie ist immer die Straße, die am häufigsten genannt wird, wenn es darum geht, wo fühlen sich Radfahrer gefährdet. Mindestens dort, wo es keine geschützten Radwege gibt und die Radfahrer auf der Straße oder in der Busspur fahren müssen ist bitte die Geschwindigkeit Tag und Nacht auf 30 km/h zu setzen.