Busterminal Stadtamhof

ID: 380
Erstellt von Bürger Stadtamhof am 23.10.2019 um 19:10 Uhr

Der Busterminal in Stadtamhof wird täglich von 30 bis 40 Reisebussen angefahren. Diese Zahl erhöht sich z.B. zur Dult, in der Adventszeit, im Hochsommer wenn die Anzahl Kreuzfahrtschiffe steigt usw. Die Busse lassen den Motor, laut Auskunft des Verkehrsüberwachungsdienstes, im Durchschnitt 9 Minuten laufen. D.h. die Motoren laufen zwischen 4,5 - 6 Stunden täglich zu Normalzeiten. Es wurde bereits ein absolutes Halteverbot zwischen 22 Uhr und 6 Uhr angebracht, in der Hoffnung dass dadurch die Nachtruhe gewahrt wird. Dieses Halteverbot wird allerdings von den Busfahrer ignoriert. Wir haben Videobeweise, dass z.B. um Mitternacht ein Bus seine Stereoanlage auf volle Lautstärke aufdrehte, die Passagiere auf der Straße tanzten. Die Polizei erscheint jedes Mal wenn man anruft, jedoch ist dann die Nachtruhe bereits gestört. Ein Polizist bat vor kurzem einem Busfahrer den Motor abzustellen, dieser berief sich auf EU Richtlinien usw. Der Polizist erklärte ihm, dass es auch um die Bürger geht, die hier wohnen. Die Antwort des Busfahrers war: Die können ja woanders hinziehen. Hinzu kommt noch, dass die Fahrgäste nachts zum Großteil ihre Notdurft an den Gebüschen des Terminals verrichten.
Als ob die Belastung mit Feinstaub und Lärm durch die Schiffe in der Schleuse nicht schon ausreichend wäre.
In keiner Stadt können die Touristen direkt in die Stadt fahren. Mein Vorschlag wäre folgender: Den Terminal auf den Platz des früheren Eisstadions am unteren Wöhrd zu verlegen, dann können die Touristen an der Donau entlang gleich über die Hengstenberg Brücke zum neuen Museum der Bayerischen Geschichte gebracht werden, oder in die Bäckergasse, wo die Busse ohnehin parken, von da aus könnten die Touristen über die Brücke - einschließlich Besichtigung der Schleuse - durch Stadtamhof in die Stadt gelangen.

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Stadtamhofer

ID: 670 24.10.2019 16:23

Ich schließe mich meinen beiden Vorrednern/innen an. Das Busterminal in Stadtamhof wurde seinerzeit vom damaligen Bgm. Schaidinger den Stadtamhofern gegen ihren Willen als Bereicherung u. a. für die Geschäfte in Stadtamhof angepriesen. Meines Wissens lassen aber die Touristen kaum einen Euro in Stadtamhof zurück. Aber die Anzahl der Busse hat spätestens seit der Ernennung Regensburgs zum Weltkulturerbe drastisch zugenommen und damit auch die Lärm- und Abgasbelastung. Die Stadtverwaltung sollte einsehen, dass die damalige Entscheidung, das Busterminal in Stadtamhof anzusiedeln sich inzwischen als falsch herausgestellt hat. Es wäre nur zu begrüßen, wenn das Busterminal - zugunsten einer gesteigerten Lebensqualität - entweder zum Busparkplatz an der Bäckergasse oder zum ehemaligen Eisstadion am Unteren Wöhrd verlegt werden würde.

Bürger Regensburg

ID: 657 23.10.2019 22:44

Ich kann mich dieser Meinung nur anschließen. Die Lärmbelastung durch Dult, Reisebusse und weitere Großveranstaltungen im Bereich der Altstadt nimmt ständig zu, entsprechend leidet die Wohnqualität der Anwohner.
Hier sollten neue Möglichkeiten erschlossen werden.
Positives Beispiel Verlegung des Jahnstadions mit entsprechender Verkehrsanbindung.