SWR / Fotograf: Hanno Meier

Höherwertiges ÖPNV-System für Regensburg

Für ein zukunftsfähiges ÖPNV-System sind viele verschiedene Aspekte zu berücksichtigen, die bestmöglich ineinandergreifen müssen. Entsprechend gliedert sich auch die vorliegende Studie in mehrere Themenblöcke bzw. Kapitel. Eingangs wird die Ist-Situation dargestellt und eine Vision für Regensburg formuliert (Kapitel 1). Es folgen die in Frage kommenden Systeme (Kapitel 2), das Liniennetz (Kapitel 3), erste Kostenschätzungen (Kapitel 4), eine Nutzen-Kosten-Untersuchung (Kapitel 5) und die abschließende Empfehlung der Gutachter (Kapitel 6).

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Das Netz - Wo soll das System fahren?

Aufgrund des hohen baulichen Aufwands kann das höherwertige ÖPNV-System nicht flächendeckend im Stadtgebiet vorgehalten werden. Vielmehr muss es sich auf die nachfragestärksten Achsen konzentrieren. Es bildet dabei zugleich das Rückgrat für den Gesamt-ÖPNV.
Abschnitt 1

Maximalnetz (71 Kommentare)

Die nachfolgenden Darstellungen für die Straßenbahn oder das BRT-System zeigen das Netz, das für Regensburg im ersten Schritt der Studie untersucht wurde. Dabei berücksichtigte man ein denkbares, längerfristiges Entwicklungsstadium mit insgesamt 27 Kilometern Streckennetz. Dieses sogenannte Maximalnetz besteht jeweils aus sechs Linienästen bzw. drei Linien, die ausgewogen das Stadtgebiet erschließen.

  • Linie A: Wutzlhofen – Hauptbahnh...

Abschnitt 2

Kernnetz (28 Kommentare)

Ein völlig neues ÖPNV-System kann die Stadt natürlich nicht auf einen Schlag einführen. Deshalb ist im weiteren Untersuchungsschritt der Studie ein Kernnetz definiert worden, das einer denkbaren ersten Ausbaustufe entsprechen kann. Dieses Netz muss diejenigen Streckenabschnitte umfassen, die die größte Fahrgastnachfrage generieren können. Auch müssen Strecken, die sich in ihrer Umsetzbarkeit als schwierig erwiesen haben, außen vorgelassen werd...