Die Fläche der Wagenburg FKS zur Sondernutzungsfläche erklären&einen Garten der Artenvielfalt ermöglichen!

ID: 429
Erstellt von Shlomo am 09.11.2019 um 20:05 Uhr

Anstatt (wie es die Stadtverwaltung/das Umweltamt gerade vorbereitet), dem Eigentümer des Grundstücks die Beseitigung der Bauwagensiedlung nebst Gartenpark anzuordnen, die Fläche als Sondernutzungsfläche und damit in der bisherigen Form legal bewohnbar machen. Das Freie Königreich Samuelien gibt es nun seit fast 10 Jahren und erfreut so gut wie alle die es besuchen. Die Bewohner wollen sich nicht abschotten, sondern die Nachbarn und alle Bürger mit ihrem Projekt erfreuen, und Lebens-Alternativen aufzeigen. Der Eigentümer möchte zudem einen Garten der Artenvielfalt auf dem Gelände verwirklichen, stößt damit aber nur auf Ablehnung von Seiten der Verwaltung.

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SK

ID: 924 16.11.2019 11:09

Dass man überhaupt auf die Idee kommt, den Platz räumen zu lassen, anstatt Hilfe und Unterstützung anzubieten, spricht Bände.
Jede Stadt braucht grüne Oasen anstatt Betonbunker, möglichst viele Bäume statt Flächenfraß und Raum für Kultur, damit sie lebenswert und vital und zukunftsfähig bleibt. Vor dieser Entscheidung stehst Du gerade, Regensburg. Entscheide Dich bitte richtig!

444Flo

ID: 919 15.11.2019 21:18

Eine konstruktive und innovativ alternative Szene, etwas ganz Besonderes, was - wie ich auch finde- von der Stadt gefördert werden sollte... man kann froh sein, dass einer der Schmack Brüder auch noch dahinter steht sonst wäre das freie Königreich wahrscheinlich schon untergegangen, so etwas gehört zu einer liberal denkenden Stadt dazu, es ist eine andere Welt, eine schöne grüne und zugleich bunte mit viel Bäumen und friedlichen, kreativen Menschen darin und darauf... überall entstehen Wohnsilos - graue Betonghettos (Lohre-Kulmer-Strasse, Dörnbergviertel,...) angestrengt geplant und doch so unendlich trist, da sollen Bewohner fröhlich drin leben.... aber im FKS sind die Bewohner glücklich auf das was sie geschaffen haben, sie leben mit und nicht gegen die Natur, bieten Bienen und Insekten noch ein zuhause.... während anderswo in R ein ums andere Grün verschwindet.... Fass dir ein Herz du schöne alte Stadt.... denke bunt, grün und multikulti, sowie tolerant ... erhalte diesen schönen Flecken Regensburg

Herbert Baumgärtner

ID: 904 15.11.2019 16:30

Ich finde es den schönsten Ort. Weil dort Leute leben,die aus einer Müllhalde , einen bunte grüne für sich selber Oase gemacht haben. Für die Stadt eine der wenigen sauberen Lunge gemacht gemacht haben. Sie zeigen auch ,das man auch alternativ Leben kann . Und ich finde es sehr schön dort Gehe dort sehr oft hin. .Es ist auch Ort, wo kein Kommerz gibt. Sonder frei für Kunst und Kultur . Dazu gehört für mich die Halle dazu. So was gibt es nicht in Regensburg . Und ihre Veranstaltungen sind die besten. nicht kommerziellen . Wo man ungezwungen geniessen kann. So was darf nicht sterben. Die Stadt sollte sie lieber unterstützen. Als immer nur die kommerziellen Betriebe , wie Theater Alte Mälze usw.
Lange lebe FKS. Servus der Bertl

Frodolino

ID: 903 15.11.2019 16:13

Solche Projekte sollten von der Stadt gefördert werden anstatt dem Besitzer und den Bewohnerinnen das Leben schwer zu machen. Das FKS ist ein Ort der Begegnung der das Leben in Regensburg durchaus bereichert.

polly miss morph

ID: 901 15.11.2019 14:43

Ein toller Freiraum für Begegnungen, Kunst und Kultur wurde da mit viel Liebe und großem Einsatz geschaffen. Regensburg sollte diesen Ort fördern und nicht beseitigen! Auf so etwas kann jede Stadt stolz sein und damit u.U. sogar Besucher anziehen, siehe z.B. Metelkova in Lublijana.

ghoulina

ID: 889 14.11.2019 09:45

Die Stadt Regensburg sucht nach Vorschlägen, wo Flächen als "Raum zur Begegnung und Austausch" genutzt werden können.
Auf der Fläche der Wagenburg FKS findet Begegnung und Austausch statt! Außerdem wird hier Artenschutz betrieben und Artenvielfalt gefördert, indem den Tieren hier Lebensraum zur Verfügung gestellt wird. Dass dies den Bürgern ein wichtiges Anliegen ist (siehe Volksbegehren), sollte die Stadt nicht einfach ignorieren.
Ein wichtiger Punkt ist meines Erachtens auch, dass Regensburg hier seine Toleranz zeigen und unter Beweis stellen kann, dass es auch alternative Lebensentwürfe akzeptiert und toleriert! Diese Form des Zusammenlebens macht Regensburg bunter und reicher. Nicht umsonst bezeichnet der BR das FKS als eines "der spannendsten alternativen Wohnprojekte" (siehe "Wir in Bayern" vom 20.9.2019).
Ich als Bürgerin Regensburgs wünsche mir hier Offenheit von Seiten meiner Stadt und dass durch eine Erklärung zur Sondernutzungsfläche diese Gemeinschaft bestehen bleiben kann. Die Anordnung der Räumung wäre ein Armutszeugnis für die Stadt Regensburg.
Last but not least möchte ich daran erinnern, dass dieses Grundstück vor der aktuellen sinnvollen Nutzung nicht nur brach lag, sondern zu einer Müllhalde verkommen war. Die aktuellen Bewohner haben das Grundstück quasi "gerettet". Ihnen all diese Arbeit zunichte zu machen wäre alles andere als gerecht.

Mike Snow

ID: 888 14.11.2019 08:40

Hat denn die Stadt Regensburg nix besseres zu tun, als alle schöne, mit Liebe aufgebaute, zu vernichten? Niemanden stört es, ausser die Stadt Regensburg.
Aber jede funktionierende Alternative das unserem System kein Geld bringt muss von der Bildfläche verschwinden. Es könnte ja Schule machen und andere nachahmer hervorbringen.
Lasst diesen Garten bestehen.

Albo

ID: 885 13.11.2019 23:50

Die Wertschätzung solch ein funktionierendes Projekt und Gefüge in einer Stadt haben und vorweisen zu können, müsste seitens der Stadtverwaltung und Vertreter dieser Stadt eigentlich riesig sein. Nicht so aber in Regensburg, wie es scheint.

Keiner in Politik und Verwaltung ist müde Alternativen und Auswege aus der aktuellen Immobilienpreis- und Wohnungsmisere herbeizusehnen und sich die noch so kleinste Hoffnung als politischen Erfolg auf die Fahnen zu schreiben. Gibt es aber eine Privatinitiative, die Alternativen greif- und sogar seit Jahren erfolgreich nutzbar macht und als vorbidllich bezeichnet werden könnte, wird diese eher als Dorn im Stadtgefüge und nicht als Chance und Bereicherung begriffen.

Das darf nicht sein, Kultur und Stadtgesellschaft ist mehr, als die jahrelang von Unger und Schaidinger besetzten und propagierten Bereiche oder ein reines Profit-Konzept.

Alles in allem wäre der Verlust des jetzigen Nutzungskonzepts ein herber Verlust für unsere Stadtgesellschaft und -kultur, nicht nur der Verlust eines Wohnorts für die jetzigen Bewohner dort.

Das Projekt hat strahlenden Vorbildcharakter auch über die Stadtgrenzen hinaus und funktioniert seit Jahren in sich tadellos, die Stadt selbst kostet es keinen Cent.

Der Erhalt sollte politisch in unserer Zeit nicht nur angestrebt, sondern nach allen bestehnde Möglichkeiten verbindlich gesetzt sein. Nutzen wir die Chance.

Luggi

ID: 876 13.11.2019 21:15

Die Kulturstadt Regensburg will sich nicht verstehen als vielseitige und bunte Stadt. Dies beinhaltet aber auch alternative Wohnkonzepte zu fördern, anstatt sie zu bedrohen. Eine Vielzahl von Wohnungkonzepten belebt die Stadt ungemein und sorgt so für eine tolle Atmosphäre. Zumal das FKS wirklich ein toller Ort mit einer Atmosphäre ist, die weit nach Regensburg strahlt. Ein solch einmaliger Ort muss vor Profitgier weiterhin geschützt werden.